Adocom und Kununu – Die Serie Teil 2

15 Apr
2015

Vor einigen Tagen begannen wir unter dem Titel “Adocom und Kununu – was Arbeitgeber-Bewertungen wirklich sagen” eine Serie, um auf die Problematik solcher Bewertungs-Portale – insbesondere der Plattform Kununu – näher einzugehen.

Daumen hoch für Adocom?

Wie bereits aus dem ersten Teil der Serie bekannt, möchten wir hierbei die größtmögliche Neutralität waren und haben deshalb einen unserer ehemaligen Führungskräfte gebeten, die Dinge aus seiner „externen“ Sicht zu schildern.

Während es im ersten Teil der Serie um sein grundsätzliches Statement zum Bewertungsportal Kununu und um seine Einschätzung zum Thema „Vorgesetztenverhalten“ ging, wird er sich nun im Teil 2 mit den Themen Kollegenzusammenhalt, interessante Aufgaben und Arbeitsatmosphäre beschäftigen…

 

Hallo an das Adocom-Team, Partner-Unternehmen, Bewerber und alle weiteren Leser des Blogs,

wie angekündigt, geht es heute zum Thema Kununu weiter…

Kollegenzusammenhalt

Aus meiner Sicht passt hier bei der Adoccom soweit alles gut zusammen. Die Vertriebs-Mitarbeiter der Büros treffen sich mind. 1x – meist auch 2x – wöchentlich zur Termin-Organisation, Wochenplanung, zum Meeting und Austausch. Im Innendienst (Webservice und Verwaltung) sehen sich alle Kollegen ohnehin in der Regel täglich.

Darüber hinaus treffen alle Mitarbeiter auch auf regelmäßigen Veranstaltungen zusammen. Dies wird von Seiten der Geschäftsführer aktiv gefördert. Nach beruflichen Anlässen (z.B. Meetings oder Ado-Uni) darf auch mal richtig gefeiert werden. Hier gab es in der Vergangenheit immer wieder besondere Highlights wie z.B. größere Firmen-Feten mit Lebens-Partnern, Halloween-Firmen-Partys mit Feuerwerk und Livemusik, die Mitarbeiter wurden sogar auf den Golfplatz zum Schnupper-Kurs oder in den Filmpark Babelsberg eingeladen etc..

Sicher wird sich auch bei der Adocom intern nicht jede/r Mitarbeiter/in mit jeder/m anderen Kollegen wirklich bis auf´s Letzte gut verstehen. Aber ist auch das nicht in jeder Firma so? Man soll ja nicht miteinander heiraten, sondern einfach nur gut zusammenarbeiten.

Verbessern und daran arbeiten geht immer – insbesondere was die interne Kommunikation angeht. Ansonsten kann ich – konkret was den „Zusammenhalt“ betrifft – keinen weiteren wirklichen Kritik-Punkt entdecken.

Interessante Aufgaben

Die Firma Adocom bringt kleine und mittelständige Unternehmen ins Internet. Vordergründig geht es um die Erstellung von (mobilen) Webseiten, Image-Videos, Fan Pages, Social Media und deren sinnvoller Verknüpfung. Darüber hinaus werden alle Partnerunternehmen langfristig betreut.

Da heute jedes Unternehmen immer mehr auf das Internet – und damit auf eine professionelle Webseite – angewiesen ist, sind Kundenbesuche und Gespräche vor Ort immer ein hochinteressantes Thema. Denn: was gibt es für einen Unternehmer spannenderes, als neue Kunden zu gewinnen, seinen Umsatz zu steigern und sich von Mitbewerbern abzuheben?

Aus meiner Sicht ist dies es eine sehr schöne und reizvolle Aufgabe, sich hierüber mit dem Unternehmer zu unterhalten und ihm dabei zu helfen, seine unternehmerischen Ziele zu erreichen.

Mitarbeiter oder Bewerber, die das nicht interessant finden, haben entweder die Philosophie der Adocom (noch) nicht verstanden und/oder passen einfach nicht ins Unternehmen. Aber genau deswegen sind diese bei der Adocom falsch oder eben nicht mehr an Bord.

Auch hier stellt sich im Nachgang die Frage, wie ernst dann solche Kununu-Kommentare wie „schnell werden mitarbeiter verheizt“ oder die bloße Bewertung mit nur „einen“ Stern – und das ohne jegliche Begründung nehmen kann. Ich sage es mal so: Das geht gar nicht!

Arbeitsatmosphäre

Klar ist erst einmal: zunächst sind selbstverständlich die beiden Geschäftsführer sowie die leitenden Angestellten dafür verantwortlich, dass das Klima innerhalb der Firma passt. Darüber hinaus sollte auch jede/r einzelne Mitarbeiter/in selbst zu einer vernünftigen Atmosphäre beitragen.

Auch in diesem Punkt wird für aktive Mitarbeiter in der Regel alles soweit OK sein, ausgeschiedene Mitarbeiter werden dies aber oftmals – vor allem eben im Nachgang – anders sehen. Eigentlich logisch, sonst wäre man ja vielleicht auch dabei geblieben.

Nach meinen Erfahrungen ist es aber meistens so, dass Mitarbeiter, die keinen Erfolg haben, auch keinen Spaß an ihrer Tätigkeit empfinden. Oder anders herum: wer keinen Spaß an seiner Tätigkeit hat – der hat auch keinen Erfolg.

Aber warum hat der eine Mitarbeiter Spaß und Erfolg – und der andere nicht? Nun, das hat aus meiner Sicht auch viel mit der eigenen Mentalität und Identifikation mit den Dingen zu tun. Ich habe in meiner langen Vertriebslaufbahn als Führungskraft immer wieder genügend Menschen kennengelernt, die alles Sch… fanden und sich damit selbst im Weg standen.

Wenn dann auf der anderen Seite in Mitarbeiter-Interviews wie diesem hier von Dingen wie „alles schick“, oder „Lockerheit und Entspanntheit im Team“ die Rede ist, dann frage ich mich: Wo wollen denn dann solche Nörgler und Mecker, die sich unprofessionell auf Kununu schon bei Überschriften wie „Nie wieder! Finger weg!“ auslassen, noch hin…? Mir ist von solchen Leuten, die derart über Adocom herziehen, persönlich auch kein Einziger bekannt, der woanders erfolgreich geworden wäre.

Aber OK – meine persönliche Einschätzung zur Arbeitsatmosphäre: hier empfinde ich alles gut bis teiweise sehr gut. Dennoch gibt es hier – wie in jeder Firma – sicher noch Potential nach oben. Wie schon gesagt: aus meiner Sicht sollte es für jede Führungskraft täglich Ansporn und Verpflichtung sein, das jeweils beste Betriebs-Klima zu schaffen. Denn damit steht im Gegenzug auch jeder einzelne Mitarbeiter in der Pflicht.

So, das soll es für heute gewesen sein. In der nächsten Folge werden ich mich dann zu den Themen Kommunikation, Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance bei Adocom äussern. Man darf gespannt sein…

In diesem Sinne
Herzliche Grüße
Ihr
Thomas Benedikt

> Hier geht es zurück zum Teil 1

 

(Bild: Petra Bork  / pixelio.de)

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