Adocom – Mitarbeiter im Interview – Teil 3

03 Jun
2015

Im März und April diesen Jahres erschienen unter dem Titel Adocom – Mitarbeiter im Interview – Teil 1 und Teil 2 jeweils ein Beitrag mit und über unserem Frankfurter Mitarbeiter Heiko Weck, welcher damals gerade seine ersten Kennlern-Tage hinter sich gebracht hatte sowie ein weiteres interessantes Gespräch mit unserer Partner-Betreuerin Katharina Haack.

Vor einigen Tagen hat Thomas Benedikt auch mit unserem Vertriebsleiter Thomas Kroll aus Berlin über seine Aufgaben innerhalb der Adocom gesprochen und einen spannenden Dialog hierzu geführt. Aber lesen Sie selbst…

T.B.: „Wie lange arbeitest Du schon bei der Adocom?“

T.K.: „Ich bin seit dem 01.04.2013 dabei.“

T.B.: „In welcher Abteilung bist Du tätig und wie lautet Deine genaue Berufsbezeichnung?“

T.K.: „Ich bin als Regional-Vertriebsleiter tätig und schwerpunktmäßig für die Generalagentur Berlin zuständig. Darüber hinaus betreue ich unsere Kundenbetreuer in Leipzig, Frankfurt und Hamburg.“

T.B.: „Wie bist Du auf Adocom aufmerksam geworden? Wie bist Du auf diesen Beruf gekommen?“

T.K.: „Nun, ich war bereits vorher schon über 6 Jahre im Vertrieb von Internetdienstleistungen, bei einem direkten Wettbewerber tätig. Deswegen kannte ich die Branche bereits aus dem „Effeff“, auch die Adocom war mir bereits seit einigen Jahren ein Begriff. Mein Ziel war und ist es, in einer zukunftsorientierten Branche zu arbeiten, daher hatte ich mich auch weiterhin für das Thema Internet und Webseiten entschieden. Was ich bei meinem bisherigen Arbeitgeber immer mehr vermisste, fand ich bei der Adocom vor. Darüber hinaus konnte ich mich auch mit der Arbeitsmethode meines früheren Arbeitgebers nicht mehr identifizieren. Bei der Adocom wird bereits seit einigen Jahren nicht nur auf das reine Neukunden-Geschäft, sondern vielmehr auch auf die langfristige Partner-Betreuung sehr großer Wert gelegt. Diese „neue“ Philosophie gefiel mir und deswegen bin ich zu Adocom gewechselt.“

T.B.: „Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Arbeitstag? Wie war Dein Eindruck?“

T.K.: „Ja klar, daran erinnere ich mich noch sehr gut. Vor meinem festen Einstieg am 01.04.13 bot ich der Adocom den März als Praktikum an, um mich in alle Dinge vernünftig einarbeiten zu können. Gleichzeitig wollte ich auch mein Know How und meinen Einsatzwillen unter Beweis stellen. Zu diesem Zeitpunkt fand ich die Dinge im Vertrieb etwas chaotisch, es gab keine klaren Leitfäden und keine klaren Linien (mehr). Ich erkannte das riesige Potential der Adocom – insbesondere den Vertrieb wieder auf Vordermann zu bringen, habe mich voll reingehängt und meine ganze Vertriebserfahrung eingebracht. Wie gesagt: ich wollte beweisen, dass es funktioniert und habe sogar an den Wochenenden hierzu rekrutiert. So oft wie möglich bin ich mit neuen Vertriebsmitarbeitern rausgegangen und habe vorgemacht, wie der Vertrieb und die Betreuung funktioniert. Das hat die Mitarbeiter überzeugt und relativ schnell wieder für ein gewisses Wachstum gesorgt.“

T.B.: „Wie war deine bisherige Berufsentwicklung bei Adocom?“

T.K.: „Aufgrund meiner Vorgeschichte habe ich am 01.04.2013 direkt als Vertriebsleiter angefangen. Allerdings war ich zunächst, wie schon erwähnt, erst einmal ein Vertriebsleiter ohne Personal, was sich aber schnell durch die Rekrutierung der richtigen Mitarbeiter erledigt hatte. In den darauffolgenden 18 Monaten habe ich dann die Niederlassung Berlin zur Generalagentur entwickelt. Hierzu war ein gewisses Umsatzwachstum notwendig. Diesen Status gilt es zum einem zu halten, zum anderen aber auch weiter auszubauen. Klar, dass es jedes Jahr auch einen gewissen Schwund an Partnern gibt. Die einen geben ihr Unternehmen auf, andere gehen in Rente und wieder andere wechseln einfach auch mal gerne den Dienstleister. Das ist ja in jeder Firma so. Letzteres versuchen wir durch intensive Betreuung unserer Partner wettzumachen. Langfristige Betreuung und Mehrwert für unsere Partner – das ist auch das Hauptziel einer Generalagentur.“

T.B.: „Wie schnell hattest Du damals die Entscheidung getroffen, bei Adocom einzusteigen?“

T.K.: „Das war eigentlich relativ schnell entschieden. Wie gesagt, kannte ich die Adocom schon ein Stück vorher. Letztendlich kam es dann nach einem 1/2-h Telefonat noch auf das persönliche Gespräch an, das ich im Anschluss mit dem Geschäftsführer Gernot Nowack führte. Nach etwa 2h war die Sache für mich klar. Schwerpunktmäßig ging es zunächst um den Aufbau der Vertriebsagentur Berlin bzw. „auf gut deutsch“ darum: das zu diesem Zeitpunkt nicht vorhandene Vertriebsteam. Für mich gab es als Vertriebsleiter nichts Schöneres, als genau diese Aufgabe anzupacken, die Umsetzung einer funktionieren Partner-Betreuung zu entwickeln und dabei nicht nur die Ziele der Firma, sondern gleichzeitig auch meine ganz eigenen Ziele umzusetzen.“

T.B.: „Inwiefern haben sich Deine bisherigen Erwartungen hier bei der Adocom erfüllt?“

T.K.: „Ich sag mal so: eigentlich wollte ich mit der Entwicklung der Generalagentur in Berlin schneller fertig sein, das hat etwas länger gedauert, wie geplant. Andererseits war ich darauf auch mehr oder weniger vorbereitet. Ich wusste genau, was ich tue. Zur aktuellen Situation kann ich sagen: die zweite (von mir entwickelte) Generalagentur steht unmittelbar in den Startlöchern, durch meinen Stand genieße ich eine hohe Anerkennung innerhalb der Firma oder in einem kurzen Satz: Alles ist gut.“

T.B.: „Wie sieht ein normaler Arbeitsalltag bei Dir aus?“

T.K.: „Im Rahmen der Betreuung der Generalagentur und den Kundenbetreuern in Leipzig, Frankfurt und Hamburg sieht das jetzt natürlich etwas anders aus wie am Anfang, als ich noch fast täglich mit den Vertriebs-Mitarbeitern im ihrem jeweiligen Gebiet unterwegs war. Zunächst telefoniere ich natürlich jeden Morgen mit allen mir unterstellten Mitarbeitern, was sich in der Regel dann mittags und nachmittags/abends wiederholt. Darüber hinaus bin ich viel mit der Ticket-Bearbeitung (Partnerwünsche), Umsetzungs- und Einarbeitungsplänen beschäftigt, kommuniziere mit der Verwaltung und dem Webservice etc. Wenn darüber hinaus nach dem Mittag noch genügend Zeit ist, tauche ich auch ganz gerne mal im jeweiligen Vertriebs-Gebiet unserer Mitarbeiter zu einem Spontan-Besuch auf. Das motiviert unsere Mitarbeiter und Partner gleichermaßen, fühlen sich so auch beide wirklich rundherum betreut.“

T.B.: „Welche Erfahrungen konntest Du bisher bei Deiner Tätigkeit sammeln?“

T.K.: „Sehr gute Frage. Ganz entscheidend war und ist für mich die innere Mentalität von Adocom. Bei einer großen Firma bist Du oftmals nur noch eine Nummer – mehr nicht. Das habe ich leider in der letzten Firma immer mehr erleben müssen. Hier ist man sehr viel näher an den Geschäftsführen dran, kann bei Bedarf täglich mit ihnen kommunizieren, es gibt wesentlich kürzere Entscheidungswege. Viel wichtiger aber war für mich noch: der Umgang mit den Kunden. Während es bei meiner Vorgänger-Firma schwerpunktmäßig nur um das Neukundengeschäft ging, wird hier bei der Adocom tatsächlich auch langfristig mit den Partner-Unternehmen gearbeitet. Das beginnt bereits bei der Erstellung der Webseite – bereits hier findet aus meiner Sicht ein schon wesentlich besserer Abgleich statt als wie ich das bisher kannte.“

T.B.: „Wie schätzt Du die interne Kommunikation bei Adocom ein?“

T.K.: „Also – vertriebsintern ist das völlig ok. Ansonsten wird auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen (Vertrieb, Verwaltung, Webservice) immer besser. Da arbeiten wir  ja auch schon seit einiger Zeit intensiv daran. Das Wichtigste und Beste überhaupt: dass die Geschäftsführung jederzeit ein offenes Ohr für alle Belange hat.“

T.B.: „Wie schätzt du das kollegiale Umfeld (Zusammenhalt) bei Adocom ein?“

T.K.: „Auch das kann ich vertriebsintern – auch wenn zu einigen Kollegen nicht täglich Kontakt besteht – als sehr gut einschätzen. In den anderen Abteilungen wird es jetzt auch wieder immer besser. Außerdem versuchen wir den Zusammenhalt auch durch außerbetriebliche Dinge weiter zu fördern. Beispielsweise findet jeden Donnerstag ab 19 Uhr unser Firmen-Sport statt. Dafür haben wir sogar mit Mitarbeiter Markus Schnopp unseren Sport-Beauftragten im Haus. Hieran kann sich jede/r (vor allem auch aus der Verwaltung oder dem Webservice) beteiligen. Ende letzten Monats waren wir wieder zusammen Paint-Ball spielen. Zu solchen Veranstaltungen sind übrigens auch die Lebenspartner jederzeit gerne eingeladen.“

T.B.: „Wie intensiv ist der Kontakt zu den anderen Kollegen bei Adocom?“

T.K.: „Zu meinen eigenen unterstellten Mitarbeiter ist die Kontakt-Frequenz natürlich hoch, also mehrmals täglich gegeben. Mit dem Niederlassungsleiter aus Hannover telefoniere ich auch in der Regel 2-4x/Woche, bei welchem ein mehr oder weniger intensiver Austausch zu den individuellen Dingen gepflegt wird. Darüber hinaus finden 1-2x monatliche Partner-Betreuer-Meetings statt, insofern sieht man dann auch die Mitarbeiter aus Leipzig, Hannover, Frankfurt und Hamburg jeweils persönlich. Auch zum Innendienst habe ich täglich Kontakt. Aber dazu fällt mir gerade ein: der Kontakt der Vertriebsmitarbeiter in den jeweiligen Regionen untereinander könnte noch stärker forciert werden.“

T.B.: „Was ist für Dich das Besondere an Adocom?“

T.K.: „Das ist die Philosophie, wie tatsächlich mit den Partner-Unternehmen (Kunden) umgegangen wird. Die schon seit einiger Zeit bei der Adocom forcierte Partner-Betreuung ist im Vergleich vieler ähnlich operierender Unternehmen schon außergewöhnlich. Meist geht es bei einer Webagentur ja nur um die Erstellung der Webseite für das jeweilige Unternehmen. Danach steht der Unternehmer oft alleine da – er ist auf sich allein gestellt. Dies wird bei der Adocom nun schon seit geraumer Zeit völlig anders angepackt. Klar gibt es weiterhin auch das Neukundengeschäft. Aber das, was danach kommt, ist noch viel wichtiger: dass sich der Partner auch langfristig – also über Jahre hinweg – durch regelmäßige Besuche gut aufgehoben und betreut fühlt und vor allem mit seiner Webseite tatsächlich auch Erfolg hat. Dann ist es auch viel einfacher, dass eine oder andere Zusatz-Geschäft abzuschließen.“

T.B.: „Was macht Dir an Deiner Arbeit besonders Spaß? Was nicht?“

T.K.: „Ersteres ist ja schon mehr oder weniger beantwortet, deshalb gehe ich direkt auf Zweites ein: es ist immer noch so, dass ich manchen Dingen (vor allem im Webservice) hinterher rennen muss. Das nervt schon manchmal. Aber auch daran arbeiten wir ja. Manchen (neuen) Mitarbeiter muss man hier natürlich auch etwas mehr Zeit einräumen, um tatsächlich zu 100% die Philosophie der Adocom zu verstehen.

T.B.: „Was sind die größten Herausforderungen bei Deiner Tätigkeit?“

T.K.: „Ich nummeriere das mal: 1) den Stand der Generalagentur in Berlin zu halten und auszubauen; 2) die Führung der Partner-Betreuer Hamburg, Leipzig und Frankfurt/M. jederzeit vernünftig „handeln“ zu können und den Überblick zu behalten; 3) mit Leipzig demnächst die nächste Generalagentur zu entwickeln.“

T.B.: „Wie empfindest Du die Arbeitsbedingungen innerhalb Deiner Tätigkeit?“

T.K.: „Da hat sich in letzter Zeit vieles entscheidend verbessert. Waren zu Beginn meiner Tätigkeit viele Vertriebs-Unterlagen oder Hardware nicht wirklich ok, ist bei mir mittlerweile alles auf dem neuesten Stand. Darüber hinaus werden ja derzeit auch alle Büros nach und nach „erneuert“. Ansonsten habe ich weitreichende Entscheidungsbefugnisse innerhalb meiner Tätigkeit und halte damit in vielen Dingen der Geschäftsleitung den Rücken frei. Also auch hier: alles gut.“

T.B.: „Wie zufrieden bist Du mit Deinem Gehalt bei der Adocom?“

T.K.: „Sagen wir mal so: ich bin da auf einem sehr guten Weg. Wenn man von einem größeren in ein kleineres Unternehmen wechselt, bekommt man nicht unbedingt gleich mehr Gehalt. Aber warum ich gewechselt bin, habe ich ja schon erklärt. Letztendlich war mir die langfristige Perspektive hierbei wichtiger, als sofort mehr Geld (oder sofort das Gleiche wie vorher) zu verdienen. Mit der Entwicklung meines Gehalts bin ich aber in dem Sinne zufrieden: da geht noch mehr. Und ich bin ziemlich sicher, dass dies auch eintreten wird.“

T.B.: „Welche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten  siehst Du für Dich mittel- und langfristig bei Adocom?“

T.K.: „Mittelfristig sehe ich mich in der Betreuung von 2 – 3 Generalagenturen. Langfristig möchte ich gerne meine berufliche Karriere bei der Adocom beenden. Ich möchte nicht noch einmal wechseln.“

T.B.: „Was müssen Bewerber mitbringen, um in deinem Bereich erfolgreich zu sein?“

T.K.: „Das sind Ehrgeiz, der Wille zum Erfolg, absolutes Durchhaltevermögen, eine Sportler- und Dienstleister-Betreuer-Mentalität und natürlich: Bock auf viel Arbeit. Wichtig: es sind keine großartigen technischen Vorkenntnisse nötig. Heute kann jeder mit dem Internet umgehen – alles Weitere erfolgt in einer intensiven Einarbeitung.“

T.B.: „Welche Eigenschaften sollte man Deines Erachtens nach noch für eine Außendienst-Tätigkeit bei Adocom mitbringen?“

T.K.: „Also… der Anzug bzw. das Kostüm sollte schon passen und gut zu Gesicht stehen. Wer das nicht mag und lieber in freizeit-orientierter Kleidung auftreten möchte, wird nach meiner Erfahrung bei den meisten unserer Kunden wenig Chancen haben.“

T.B.: „Was würdest du potenziellen Bewerbern für den Außendienst raten? Worauf kommt es Deiner Meinung nach hier besonders an?“

T.K.: „Sehr gute und wichtige Frage. Was ich persönlich von einem Bewerber erwarte: ein ordentliches Bewerbungs-Foto, eine persönliche Bewerbung im Anzug/Kostüm, eine vernünftige Vorbereitung und die Tatsache, sich bereits im Vorfeld ausführlich über die Adocom bzw. das Stellenangebot informiert zu haben. Manche Bewerber kommen tatsächlich in Jeans und T-Shirt zum Bewerbungsgespräch und wissen nichts über die Firma. Das geht natürlich überhaupt nicht.“

T.B.: „Was ist Deine persönliche Meinung zu Arbeitgeber-Bewertungs-Portalen wie Kununu?“

T.K.: „Was ich hier immer wieder beobachte, ist, dass die negativen Bewertungen nur von Mitarbeitern kommen, die bei der Adocom gescheitert sind. Letztendlich hatten wir auch schon den Fall, dass uns ein in Kündigung befindlicher Mitarbeiter unter Druck setzte, der Adocom eine negative Bewertung zu „verpassen“, wenn wir dieses oder jenes nicht für ihn tun. Natürlich war das ungerechtfertigt. Was soll ich also dazu noch sagen. Auch ich kann nur jedem potentiellen Bewerber raten: macht Euch selbst vor Ort im persönlichen Gespräch ein Bild.“

T.B.: „Welchen Tipp hast Du für neue Kolleginnen und Kollegen im Außendienst?“

T.K.: „Kurz und knapp: Lächeln, Spaß, sich über jeden kleinen Fortschritt freuen, kämpfen und siegen.“

T.B.: „Abschließend: Welches Fazit ziehst Du in Bezug auf Deine Berufs- und Arbeitgeberwahl in Bezug zu Adocom?“

T.K.: „Nochmals kurz und knapp: 2013 traf ich eine der besten Entscheidungen in meiner beruflichen Karriere… nämlich… bei der Adocom anzufangen.“

T.B.: „Vielen Dank für das informative Interview und viel Erfolg für den weiteren Verlauf Deiner Tätigkeit!“

T.K.: “Sehr gerne und bis demnächst.”

Weitere Interviews folgen…

Hier geht es zum Teil 1 der Serie…

Hier geht es zum Teil2 der Serie…

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